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Wassernebeltechnologie gegen Brände

: Siemens


Mit dem Wassernebelsystem Sinorix H2O Jet erweitert die Siemens-Division Building Technologies ihr umfassendes Portfolio an Brandschutzlösungen.

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Einfaches Löschprinzip: Der feine Wassernebel entzieht dem Brand die Wärme.

Einfaches Löschprinzip: Der feine Wassernebel entzieht dem Brand die Wärme.

Sinorix H2O Jet wurde für den Schutz von einzelnen Objekten entwickelt und eignet, um offene und schnell wachsende Brände zu kontrollieren oder zu löschen. Das Löschprinzip von Sinorix H2O Jet ist einfach: Wassernebel entzieht dem Brand die Wärme, der nötige Kühleffekt wird durch eine für das zu schützende Objekt berechnete Wassertropfengröße von nur 150-200 μm erreicht. Die kleinen Tropfen gewährleisten einen sehr geringen Wasserverbrauch bei maximaler Wirkung. Als Niederdrucksystem arbeitet Sinorix H2O Jet mit weniger als 16 bar, erreicht aber durch die Kombination von Stickstoff und Wasser dieselbe Effektivität wie ein Hochdrucksystem.

Mit seinen auf dem Laval-Prinzip basierenden, speziell für den Objektschutz konzipierten patentierten Düsen kann Sinorix H2O Jet Brände von Objekten in bis zu acht Metern Entfernung löschen – das Objekt bleibt so für Betrieb, Wartung oder Reparatur zugänglich und ist dennoch optimal geschützt.

Die Zwei-Phasen-Technologie mit Wasser als Löschmittel sowie Stickstoff als Treibmittel bietet weitere Vorteile: Beide Stoffe sind für Mensch und Umwelt ungefährlich, weshalb Sinorix H2O Jet in Bereichen eingesetzt werden kann, in denen Menschen arbeiten – auch ohne zusätzlichen Personenschutz wie eine Zeitverzögerungseinrichtung. Sowohl Wasser als auch Stickstoff sind preisgünstig und jederzeit verfügbar und können einfach und sicher transportiert, gelagert und wiederbefüllt werden. Wasser ist chemisch neutral und hinterlässt
keine Rückstände oder Zersetzungsprodukte. Darüber hinaus benötigt das Niederdrucksystem nur ein für niedrigen Druck ausgelegtes Verteilerrohrnetz aus verzinkten Stahlrohren, das geringe Installationskosten verursacht.


Interview mit Josef Grübl, Leitung Productmanagement, Business Support Marketing Fire Safety bei Siemens

Die Praxis zeigt immer wieder Gebäudemängel? Wie kann Siemens da Unterstützung bieten?

Siemens ist in Österreich das einzige Unternehmen, welches für den technischen Brandschutz durchgängige Lösungen anbieten kann. Dadurch entfallen oft schwer umzusetzende Schnittstellen. Des Weiteren können wir das gesamte Sicherheitsportfolio - Alarmanlage, Zutrittskontrollsysteme, Videoanlagen, Medientechnik etc. – abdecken.

Wie sieht es mit Normen und Vorschriften aus? Ist das klar und eindeutig geregelt?

In Österreich sind die Brandschutz-Vorschriften sehr hoch, wir besitzen ein hervorragendes Regelwerk. In Europa müssen Geräte, welche für den technischen Brandschutz zum Einsatz kommen gemäß der EN54 Serie geprüft und zugelassen sein. Es gibt zusätzlich noch ÖNORMEN, die anzuwenden sind. Technische Richtlinien für den vorbeugenden Brandschutz (TRVB) regeln, wie diese zugelassenen Geräte in den unterschiedlichen Applikationen zur Anwendung kommen. Außerdem müssen alle Brandmeldesysteme, die auf den österreichischen Markt kommen, zertifiziert sein. Unternehmen, welche die Planung, Projektierung, Installation, Inbetriebsetzung
und Instandhaltung von Brandmeldeanlagen durchführen, müssen ebenfalls zertifiziert sein.

Wird beim Brandschutz zu sehr gespart?

Bauherren stehen naturgemäß immer unter Kostendruck. Da Brandmeldeanlagen zum Großteil über das Ausschreibungsgeschäft abgewickelt werden, sind hier in rund 80% der Fälle gerade die notwendigsten Anforderungen erfüllt.

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Gebäudesicherheit, Brandschutz

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